Die schönsten Friedhöfe Wiens
Ein Friedhof ist ein Platz der Ruhe und Stille, ein besonderer Ort, der auf viele Menschen eine magische Anziehungskraft ausübt. Die letzte Ruhestätte, ein Rückzugsort, wo man seine Gedanken ordnen oder einfach nur die Zeit bewusst genießen kann. Wien hat viele wunderschön gestaltete und sehr alte Friedhöfe, die es lohnt zu besuchen. 
Vor allem zu Allerheiligen, wo man den Verstorbenen gedenkt, bietet sich ein Besuch der schönsten Friedhöfe an. Eine beliebte Sehenswürdigkeit in Wien ist der Zentralfriedhof.
Zentralfriedhof
Friedhof auf dem Kahlenberg
Zu den Sehenswürdigkeiten in Wien zählt auch der Friedhof am Kahlenberg. Eine besinnliche Ruhestätte, die am höchsten Punkt in Wien auf 415m liegt. Mitten im Wald gelegen sind vor allem noch ein paar der erhaltenen Biedermeiergräber mehr als sehenswert.
Friedhof der Namenlosen
Im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering liegt in der Nähe des Alberner Hafens der Friedhof der Namenlosen. 1840 wurde durch die Nähe zur Donau eine Wasserleiche, die nicht identifiziert werden konnte hier begraben. Bis 1900 fanden 478 weitere namenlose Tote an dieser Stelle ihre letzte Ruhe. Da aber der Friedhof immer wieder überschwemmt wurde baute man auf der anderen Seite des Dammes einen neuen Friedhof, den ihr auch heute noch besuchen könnt. Auf den kleinen Gedenktafeln steht das Wort „Unbekannt“. Verstorbene ohne Namen, denen man aber auch zu Allerheiligen gedenken kann.
Jüdischer Friedhof Seegasse
Der älteste erhaltene Friedhof Wiens ist, der einzige auf dessen Grabsteine ausschließlich hebräische Inschriften zu lesen sind. Von 1540 bis 1783 fanden hier Begräbnisse statt. In der Zeit der Judenverfolgung wurden die Grabsteine begraben und zu Beginn der 1980er Jahre wiederentdeckt. 400 Jahre nach seiner Entstehung wurde dieser Friedhof wieder eingeweiht. Ein Ort voller Geschichte zu finden im Hof des Pensionistenheimes in der Seegasse.
In diesem Sinne wünschen wir euch einen ruhigen Feiertag!


