
©Leopold Museum
Unkonventionell und verehrt
Egon Schiele gehört zu einem der bekanntesten österreichischen Künstler. Trotz seines frühen Todes mit 28 Jahren hat er die Kunstwelt bis heute beeinflusst. Im Leopoldmuseum könnt ihr seine zahlreichen Werke bewundern, die damals für viel Aufregung gesorgt haben.
Wer war Egon Schiele?
Im Niederösterreichischen Tulln erblickte er 1890 das Licht der Welt und schon in seiner Schulzeit war das Einzige, was in interessierte das Zeichnen. Als 16 jähriger wurde er in der Wiener Akademie aufgenommen, doch schon da gab es wenig Verständnis für seine unkonventionellen Zeichnungen. Gustav Klimt war Schiele ein väterlicher Freund. Er selbst gründete die „Neukunstgruppe“ und etablierte sich damit in Wien.
Egon Schiele zog 1911 in den Heimatort seiner Mutter in das tschechische Krumau, wo er begann, junge Mädchen als Aktmodelle zu zeichnen. Er wurde dort auch beschuldigt, ein junges Mädchen missbraucht zu haben. Schiele wurde aber nur wegen seiner, für damalige Verhältnisse unsittlichen Zeichnungen, zu wenigen Tagen Arrest verurteilt. Ein Jahr später war er in Wien und traf auf Edith Harms, die er auch ehelichte. Am 31. Oktober 1918 starb Egon Schiele im Alter von 28 Jahren.
Melancholie und Provokation – Das Egon Schiele Projekt

©www.egon-schiele.eu
Das Leopold Museum feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und aus diesem Anlass widmet sich eine ganze Ausstellung dem großen Egon Schiele. Seine provokativen Kunstwerke waren damals vielen Kritiken ausgesetzt doch haben sie eine ganze Epoche beeinflusst. Schon in seinen frühen Werken lag diese Provokation, die ihr bei einem Museumsbesuch bewundern könnt. Dazu werden sechs Künstler aus den Sparten Performance, Tanz und bildende Kunst in einen Dialog zu den Werken Schieles treten.
Eine spannende Ausstellung, die den exentrischen Künstler und sein Leben beleuchtet.
Wir wünschen euch viel Vergnügen!
Euer Hotel Capri Team